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Projekt: Klimawirkungen und Nachhaltigkeit ökologischer Betriebssysteme – Untersuchungen in einem Netzwerk von Pilotbetrieben

Projektpartner:
Bioland Beratung GmbH (BBG),
Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI):
Inst. für Ökologischen Landbau (OEL), Inst. für agrarrelevante Klimaforschung (AK),
Institut für Organischen Landbau der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (IOL),
Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)

Leitung: Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen

Bearbeitung:
TUM:
Harald Schmid, Helmut Frank, Johann Peter, Hans Jürgen Reents
BBG: Jan Plagge, Michaela Braun, Eva
Milz, Harald Rasch, Uwe Becherer
IÖL/vTI: Gerold Rahmann, Britta Blank, Antje Kassow
IAK/vTI: Heinz Flessa, Annette Freibauer, Rene Dechow
IOL: Ulrich Köpke , Patrik Lind, Rudolf Henning, Daniel Neuhoff
MLU: Olaf Christen, Eva Höhne, Eileen Kloweit, Jan Rücknagel

Laufzeit: 12/2008 – 2/2012

Förderung: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau BÖL 06OE160, BÖL 06OE353 sowie das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz über vTI Sondermittel

Kurzbeschreibung
Erfassung und Bewertung der Klimarelevanz und der Nachhaltigkeit ökologischer und konventioneller Betriebssysteme in einem Netz von ausgewählten Betrieben.

Hintergrund und Ziele des Forschungsvorhabens
Anfang 2009 startete das dreijährige Forschungsprojekt zu Klimawirkungen und Nachhaltigkeit des Ökologischen Landbaus. Am Beispiel des Pflanzenbaus und der Milchviehhaltung wird unter Praxisbedingungen untersucht, wie hoch die Emissionen von Treibhausgasen (Kohlendioxid, Methan und Lachgas) sind und unter welchen Bedingungen und mit welchen Maßnahmen eine klimafreundliche Bewirtschaftung möglich ist. Anhand einer Auswahl ökologischer Indikatoren wird die Nachhaltigkeit der Landbewirtschaftung bewertet.
In einem parallelen Forschungsvorhaben werden 40 konventionelle Betriebe mit den gleichen Methoden analysiert, wobei in den Regionen jeweils Betriebspaare (ökologisch – konventionell) mit gleichen Standortbedingungen gebildet werden. Die Ergebnisse werden in die nationale Klimaberichterstattung einfließen.

Realisierung
Die Betriebe bilden ein Netzwerk: Es findet eine enge Zusammenarbeit von Praxis, Beratung und Wissenschaft statt, um die Betriebssysteme zu analysieren und weiterzuentwickeln. In den Betrieben werden Testflächen eingerichtet, auf denen Untersuchungen der Böden (Bodengefüge, Humus, Nährstoffe) und Pflan­zen (Ertrag, Qualität) stattfinden. Die Futterwirtschaft und Milchvieh­haltung sowie betriebliche Kohlenstoff- und Stickstoffkreisläufe werden untersucht.

Veröffentlichungen
http://www.pilotbetriebe.de/index.php

Endbericht Öffnet externen Link in neuem FensterThünen Report 8

Bericht über einzelne Pilotbestriebe in der DLZ 8/13